DFJA beim VdF-Kongress in Leipzig

Felix Lennart Hake Allgemein

Während in Leipzig am 9. und 10. März die Mitglieder der Vereinigung der Französischlehrenden (VdF) zu ihrem Bundeskongress zusammenkamen, war auch der DFJA mit dabei. Luise und Robin konnten mit ihrem Workshop zum Thema „Labor der Zukunft – Jugendliches Engagement für die deutsch-französische Verständigung“ viele interessierte Französischlehrer*innen für unsere Projekte interessieren – vor allem natürlich für Froodel. Viele Kongressteilnehmer*innen wollen unsere Online-Plattform nun zukünftig nutzen und deutsch-französische Veranstaltungen im Ort besser mit der Schule verknüpfen.
Wir sagen: Ein gelungener Kongress mit vielen praktischen Anregungen und motivierten Pädagog*innen.

© Boris Bocheinski

Frischer Wind beim Prix Rovan 2018

Felix Lennart Hake Allgemein

Der Joseph-Rovan-Preis 2018 war ein Zeichen des Aufbruchs. Ein Zeichen für mehr junge Partizipation, mehr Kooperation und mehr Diversität in der Vereinsarbeit.

Erste Preisverleihung von Botschafterin Anne-Marie Descôtes

Für viele ist es schon eine lieb gewonnene Tradition, für den DFJA immer wieder eine Chance, neue Gesichter kennenzulernen. Am 27. Januar wurde der Joseph-Rovan-Preis 2018 in der Französischen Botschaft in Berlin verliehen. Erstmals gab es keinen ersten, zweiten und dritten Platz, sondern thematische Kategorien. Zudem war es die erste Preisverleihung der neuen französischen Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger des Joseph-Rovan-Preises 2018:

DER DFJA AUF DEM PODIUM

Vorab waren Hanna und Felix für uns gemeinsam mit dem Generalsekretär des DFJW, Dr. Markus Ingenlath, und Susanne Holowati von ARTE als Speaker auf dem Podium zu Gast. Dort konnten sie auf unsere Arbeit eingehen und Wege und Strategien zur Gewinnung junger Menschen diskutieren. Dabei haben die beiden von unseren überaus positiven Erfahrungen beim Intergenerationellen Forum in Hamburg erzählt und betont, wie wichtig der konstruktive Austausch zwischen Jung und Alt für die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen ist.

Alle waren sich einig, dass in Zukunft noch stärker mit Auszubildenden, Berufsschulen und all jenen gearbeitet werden muss, die aus sozialen oder wirtschaftlichen Gründen kaum Zugang zum Franco-Allemand haben. Vereine dürfen sich zudem den Vorteilen der Digitalisierung nicht verschließen. Im Gegenteil: Sie sollten soziale Medien und Netzwerke aktiv nutzen, um neue Engagierte und Teilnehmer zu gewinnen!

FROODEL IST AUCH DABEI

Apropos Digitales: Nach der Diskussion konnte Felix den rund 80 Teilnehmenden dann noch unsere Online-Plattform froodel.eu vorstellen.

Ziel der Plattform ist es, die Vielfalt an deutsch-französischen Veranstaltungen, Austauschen, Sprachkursen, Aus- & Fortbildungen, Studiengängen und Stellenangeboten zentral und übersichtlich zu präsentieren. Gerade durch ihre digitale Form und den möglichen Zugang über PC, Tablet oder Smartphone sollen diese zahlreichen Angebote gerade Jugendliche besser erreichen. Das Projekt wird unter anderem gefördert durch die Französische Botschaft und das Institut Français d’Allemagne in Berlin, das Auswärtige Amt, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die Fondation Entente Franco-Allemande.

Das Projekt war schon vor zwei Jahren mit dem Rovan-Preis ausgezeichnet worden und ging am 12. Dezember an den Start. Du hast selbst Lust, die deutsch-französische Welt neu zu entdecken? Dann findest du hier genau die Informationen, die du brauchst!

 

Titelbild | © Boris Bocheinski

Zweites Intergenerationelles Forum in Hamburg

Lisa Möller Allgemein

57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrerer Generationen, 5 Tage mit bester Stimmung und (fast) 101 Ideen für lebendige deutsch-französische Partnerschaften in Europa – das war das Zweite Intergenerationelle Forum, welches vom 22. bis 26. November 2017 in Hamburg stattfand.

Wie bereits im letzten Jahr stand auch bei der diesjährigen Begegnung der Austausch zwischen älteren und jüngeren Generationen im Mittelpunkt. Gemeinsam und nicht getrennt voneinander wurden neue Ideen und Impulse erarbeitet, die es auch kleinen Städtepartnerschaften ermöglichen sollen, konkrete Projekte und Aktionen umzusetzen.

Bernadette, eine Teilnehmerin aus der Region Hauts-de-France in Frankreich, beschreibt das Forum so:
„Mit Freude habe ich zum ersten Mal an einem Intergenerationellen Forum teilgenommen. Obwohl ich wenig Deutsch spreche, hat es mir sehr gut gefallen. Viele Ideen wurden innerhalb der einzelnen Workshops entwickelt. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass die „jungen Leute“ so weitermachen wie bisher. Die Stimmung war hervorragend.“

Die vielen erarbeiteten Projekte sind natürlich nicht für die Mottenkiste bestimmt. Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr weitere interessante Konzepte zu sammeln, sodass hoffentlich bald eine Art „Durchstarterkit“ für Städtepartnerschaften und Kommunen entwickelt werden kann. Vorschläge sind dabei herzlich willkommen!

Der DFJA freut sich sehr über das positive Feedback aller Teilnehmenden und hofft, auch im nächsten Jahr in Colmar wieder so viele begeisterte Interessenten für die dritte Auflage des Forums zu finden!

 

Der DFJA im Schloss Bellevue

Lary Schlüssel Allgemein

Am 09. September waren Lisa und Felix auf persönliche Einladung des Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender zu Gast beim diesjährigen Bürgerfest im Schloss Bellevue. Zahlreiche ehrenamtlich Aktive aus ganz Deutschland hatten den Weg nach Berlin gefunden und wurden mit einem bunten Rahmenprogramm aus Diskussionsrunden, Konzerten und Gesprächen empfangen. Trotz wenig feierlichen Wetters herrschte beste Stimmung unter den Gästen, nicht erst, als der Bundespräsident die enorme Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements für eine funktionierende Demokratie hervorhob. Im Anschluss hatten Lisa und Felix zudem kurz die Gelegenheit, der First Lady Elke Büdenbender die Aktivitäten des DFJA vorzustellen – wir sagen Danke für das Interesse und diese einmalige Gelegenheit!

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Macron beim Europäischen Rat am 23. Juni: Beim Ministerrat setzten sie positive Impulse, wecken aber auch hohe Erwartungen

Ministerrat mit positiven Signalen und hohen Erwartungen

Felix Lennart Hake Allgemein

Statement zum 19. Deutsch-Französischen Ministerrat am 13.07.2017 in Paris.

Wir begrüßen die Ergebnisse des deutsch-französischen Ministerrats am letzten Donnerstag in Paris, bei dem die Regierungen beider Länder nochmals den besonderen Stellenwert der deutsch-französischen Freundschaft und Zusammenarbeit hervorgehoben haben und neben Maßnahmen zur gemeinsamen Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik auch wichtige Schritte zur Intensivierung des Austauschs und der Förderung deutscher und französischer Jugendlicher vorgestellt haben.

Mit dem Bekenntnis der französischen Regierung zu den zweisprachigen Klassen, den classes bilingues, die zum Schuljahresbeginn um 1200 zweisprachige Klassen erhöht werden sollen, sowie mit dem Engagement zum Ausbau deutsch-französischer Schulpartnerschaften auf 10% aller Schulen ist gerade für den Austausch deutscher und französischer Schülerinnen und Schüler eine neue Dynamik zu erhoffen.

Besonders freuen wir uns auch über den deutlichen Einsatz der Regierungen im Bereich der beruflichen Bildung, gerade für die Erhöhung der Mobilität von Auszubildenden in Deutschland und Frankreich, die noch allzu oft an bürokratisch-strukturellen Hindernissen und einer dürftigen Informationslage über die Mobilitätsmöglichkeiten scheitert. So wird der Deutsch-französische Tag 2018 im Zeichen der Mobilität von Auszubildenden stehen und bereits ab Ende des Jahres sollen interessierten Auszubildenden ein Leitfaden sowie anschließend auch eine App für wichtige Infos rund ums Thema als erste Starthilfe zur Verfügung stehen.

Gespannt sind wir auf die Ankündigung der vier Ko-Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Integrationsrates, das bürgerschaftliche Engagement zwischen Deutschland und Frankreich zu fördern. Hier liegt in der Tat großes Potential bei zahlreichen Engagierten, das aber oft aufgrund fehlender Finanzmittel oder Informationsmöglichkeiten nicht abgerufen werden kann. Beide Regierungen sollten sich dringend dafür stark machen, dass Ehrenamt im europäischen Kontext unbürokratischer wird und Fördergelder einfacher und ohne weitgehende Vorkenntnisse der Verwaltungsabläufe beantragt werden können.

Wir freuen uns auf die Beteiligung an dem neu angestoßenen Prozess der deutsch-französischen Zusammenarbeit, den wir mit unseren Ideen und Projekten weiterhin vorantreiben und als Stimme der Jugend begleiten wollen. Der Ministerrat ist ein äußerst positives Signal nach Jahren der deutsch-französischen Stagnation, aber er ist gleichermaßen ambitioniert. Es bleibt zu hoffen, dass beide Regierungen die Umsetzung dieser Ziele so engagiert angehen, wie sie ebendiese am vergangenen Donnerstag präsentiert haben.

Den ausführlichen Abschlussbericht der Bundesregierung könnt ihr hier nachlesen.


Artikelfoto: © „European Council meeting, 22-23 June 2017“ | European Council / flickr.com | License: CC BY-NC-ND 2.0 | https://flic.kr/p/Wa9ZFL


Über den Autor
Daniel Brands

Daniel Brands

Ist seit den Frankreich-Urlauben seiner Kindheit und spätestens seit Beginn des Französischunterrichts und der Teilnahme an den schulischen Austauschprogrammen mit der Partnerschule nicht mehr vom deutsch-französischen Enthusiasmus loszulösen. Er studiert Französisch und Sozialwissenschaften in Bochum und hat während des Studiums als Fremdsprachenassistent in Nordfrankreich gearbeitet, wo er durch Freunde und Gastfamilie ein zweites Zuhause gefunden hat. Er will mehr Jugendliche für den deutsch-französischen Austausch motivieren.

Über den Autor
Felix Lennart Hake

Felix Lennart Hake

studiert Soziologie, Politik & Ökonomie an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen und am Institut d'Études politiques de Paris (SciencesPo) und ist Mitbegründer des DFJA.

DEUTSCH-FRANZÖSISCHER DIALOG IN OTZENHAUSEN

Lary Schlüssel Allgemein

Auf Einladung des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) nahmen Lisa, Tanja und Felix im Juni am diesjährigen Deutsch-Französischen Dialog teil, der in der Europäischen Akademie Otzenhausen im Saarland stattfand. Eingeladen waren zudem Vertreter der VDFG und der FAFA sowie Mitglieder aus Städtepartnerschaften und Deutsch-Französischen Gesellschaften aus Deutschland und Frankreich, eine bunte Mischung von circa 40 Personen.

Ausgangspunkt für das Treffen war die vom dfi geleitete Untersuchung zum Engagement der Deutsch-Französischen Gesellschaften. Eine Umfrage wurde bereits im Vorfeld durchgeführt, die eingeladenen Teilnehmer wurden dann in Gruppeninterviews zu ihrer Motivation, ihrem Engagement und ihren alltäglichen Herausforderungen in der Vereinsarbeit befragt.

Lisa vertrat zudem den DFJA am Freitag auf dem Podium und diskutierte mit Günter Gloser, Staatsminister für Europa a.D., Carole Ulmer, Studienleiterin im Think Tank Confrontations Europe und Frédéric Pfliegersdoerffer, Vizepräsident der Region Grand-Est über die Rolle der Zivilgesellschaft in Europa. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich in einer Publikation des dfi vorgestellt.

Wir bedanken uns recht herzlich für die Einladung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

VOTE ET VOUS BARCAMP IN HAMBURG

Lary Schlüssel Allgemein

Die Stadt Hamburg steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen – und das nicht erst zum Intergenerationellen Forum und dem Jahreskongress der VDFG-FAFA im November! Bereits Ende Juni wehte ein starker deutsch-französischer Wind durch die Hafenstadt, als das Team von Vote & Vous rund um seinen Gründer Benjamin Kurc mit einem BarCamp zum Thema „Demokratie in Gefahr? Eine deutsch-französische Antwort“ zu Gast war. Rund 40 junge Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedensten Bereichen der Zivilgesellschaft diskutierten in dem offenen BarCamp-Format aktuelle Herausforderungen und Problemlösungen für die Demokratie in Deutschland und Frankreich. Für den DFJA hatte Felix die Gelegenheit, die Position der jungen Engagierten im deutsch-französischen Bereich zu vertreten und erlebte so spannende Debatten zu ganz unterschiedlichen Themen: Von nachhaltiger Demokratie bis zu den Besonderheiten des deutschen und französischen Wahlrechts. Seinen Höhepunkt fand das BarCamp im Besuch des Ersten Bürgermeisters der Stadt, Olaf Scholz und einer anschließenden, teils hitzigen, „Fishbowl-Diskussion“ mit allen Teilnehmern und Gästen.

Merci an Benjamin und das gesamte Team von Vote & Vous für die Einladung und die hervorragende Organisation!

KULTURNETZWERKTREFFEN DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN JUGENDWERKS (DFJW)

Lary Schlüssel Allgemein

Vom 19.-21. April 2017 fand das Kulturnetzwerktreffen der deutsch-französischen Partnerinstitutionen und Projektträger des DFJW in der Hansestadt Lübeck statt. Neben einem kulturellen Rahmenprogramm, das u.a. einen Empfang im ehemaligen Gerichtssaal der Hanse (heutiger Festsaal des Rathauses) durch den Bürgermeister Bernd Saxe und ein Konzert des deutsch-französisch-ungarischen Philharmonieorchesters beinhaltetete, gab es die Möglichkeit für Akteure des Kulturbereichs, sich kennenzulernen und Ideen auszutauschen. Das teilnehmende Publikum war sehr vielseitig von Kulturinstituten, wie dem Institut Français und dem Goethe Institut, bis hin zu freischaffenden Künstlern. Der DFJA konnte im Rahmen des Workshops „Wie lassen sich Digitaltechniken in der deutsch-französischen Zusammenarbeit einsetzen?“ das Projekt froodel vorstellen und erhielt von zahlreichen Personen Ideen und Anregungen für die Umsetzung der Suchmaschine. Zum Abschluss der Tagung fand eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Sandra Schmidt zum Thema „Wie können wir das Netzwerk der deutsch-französischen kulturellen Zusammenarbeit stärken?“ statt. Bei der Debatte herrschte Einigkeit darüber, dass die kulturelle Kooperation noch stärker finanziell gefördert werden sollte und in hohem Maße zur Völkerverständigung bzw. -annäherung beiträgt.

NETZWERKTREFFEN DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN JUGENDWERKS (DFJW)

Lary Schlüssel Allgemein

In der vergangenen Woche ging es für Camille, Felix und Robin nach Montreuil, um den DFJA beim Netzwerktreffen des Deutsch-Französischen Jugendwerks zu vertreten. Dort kamen alle Partnerorganisationen zusammen und so hatten wir die Gelegenheit, unsere Kontakte im Franco-Allemand weiter auszubauen. Wir lernten die neue Strategie des DFJW für die nächsten zwei Jahre kennen und konnten unsere Projekte beim Markt der Möglichkeiten vorstellen. Danke an alle Besucher für das beeindruckende Interesse am DFJA – wir freuen uns auf alle, die uns in Zukunft unterstützen werden! Am Freitagnachmittag konnten wir dann unsere Erfahrungen mit intergenerationeller Arbeit in zwei Workshops weitergeben und hoffen, einige konkrete Ideen vermittelt zu haben. Wir danken dem DFJW für die Organisation und allen Interessierten für die spannenden Gespräche! 

VDFG-VORSTANDSSITZUNG

Lary Schlüssel Allgemein

Die VDFG auf der Suche nach der Welt von morgen?“, so lautete der schlichte Titel der VDFG-Zukunftswerkstatt, an der sich auch die frisch gewählten Vorstandsmitglieder Benjamin, Felix und Robin beteiligten haben. Die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG), Plattform für das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland, hat sich im März 2017 zwei Tage lang zu einer programmatischen Klausurtagung im pfälzischen Leinsweiler versammelt, um über diese komplizierte Zukunftsfrage nach dem „Woher?“ und mehr noch nach dem „Wohin?“ zu beraten. Hierbei ging es vor allem um eine Neuausrichtung der VDFG in ihrer Arbeitsweise und um die Suche nach neuen Projektideen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie den Gesellschaften vor Ort ein Mehrwert durch die Mitgliedschaft geschaffen werden kann. Unsere Vorstandsmitglieder haben sich dafür eingesetzt, den Städtepartnerschaften in Zukunft einen stärkeren Fokus zu widmen.

NETZWERKTREFFEN DER JEF NRW IN BONN UND BRÜSSEL

Lary Schlüssel Allgemein

Es ist zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden, sich mit anderen Jugendorganisationen im deutsch-französischen Kontext zu vernetzen, Kontakte zu knüpfen und über Projekte und Ideen auszutauschen. Ein Highlight dabei sind stets die Netzwerktreffen der Jungen Europäischen Föderalisten in NRW, die Jahr für Jahr unterschiedlichste engagierte junge Menschen zusammenbringt, die sich für Europa einsetzen. So waren Franziska, Katharina, Robin und Felix auch im Januar wieder mit dabei, als die JEF NRW zu einem zweitägigen Seminar nach Bonn und Brüssel einluden. Neben einem Besuch der Europäischen Kommission sowie der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel hatten wir auch die Gelegenheit, die jüngsten Entwicklungen von froodel und unsere Pläne zum Intergenerationellen Forum zu präsentieren. Wir danken dem JEF-Team für die Einladung und allen Teilnehmern für die anregenden Diskussionen!

NEUJAHRSEMPFANG DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN JUGENDWERKS (DFJW)

Lary Schlüssel Allgemein

Auch in diesem Jahr waren wir beim diesjährigen Neujahrsempfang unseres Partners, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) vertreten. Besonders interessant war für uns die Ausgestaltung des Abends zum Thema „Städtepartnerschaften“. Unser Vorstandsmitglied Robin konnte auf dem Podium die Aktivitäten des DFJA vorstellen und besonders für froodel und das anstehende Intergenerationelle Forum werben. Neben dem Französischen Botschafter, S.E. Philippe Etienne, war auch Staatssekretär Ralf Kleindiek anwesend, der an die Bedeutung des DFJW für die Friedenspädagogik erinnerte. Neben dem DFJA auf dem Podium berichteten einige junge Teilnehmende aus ihren Erfahrungen aus Programmen im Rahmen von Städtepartnerschaften. Für alle waren diese besonders wertvoll. Wir wollen den Austausch in Städtepartnerschaften noch weiter verstärken und noch vielen anderen jungen Menschen diese eindrucksvolle Erfahrung ermöglichen.

 Foto: © Jennifer Sanchez 

Mitgliederversammlung in Berlin

Lary Schlüssel Allgemein

Am 3. Dezember war es endlich so weit und unsere erste ordentliche Mitgliederversammlung fand statt! In einer produktiven und harmonischen Atmosphäre diskutierten wir zunächst mit Prof. Frank Baasner, Leiter des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, und Dr. Margarete Mehdorn, neue Präsidentin der VDFG, die Herausforderungen deutsch-französischer Gesellschaften.
Im Anschluss daran ließen wir dank der Vorstandsberichte das Jahr 2016 révue passieren und koordinierten das weitere Vorgehen der Projektteams.
Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, durfte natürlich auch der Besuch eines Weihnachtsmarktes nicht fehlen!
Herzlichen Dank an das Institut Français für die freundliche Bereitstellung der Räumlichkeiten für unsere Mitgliederversammlung!

froodel
Das Projekt geht in die heiße Phase: Die letzten Förderanträge werden geschrieben und es wird intensiv daran gearbeitet, die Plattform schnellstmöglich online zu bringen!

Intergenerationelles Forum 2017
Im kommenden Jahr wird die nächste Ausgabe des Forums, ebenfalls mit einem intergenerationellen Fokus, in Hamburg stattfinden. Nachdem die ersten Förderanträge bereits geschrieben sind, geht es bald an die inhaltliche Ausgestaltung und die logistische Planung.

FestiFAX
Das deutsch-französische Festival ist die wohl ambitionierteste Projektidee, die beim Intergenerationellen Forum in Chambéry entstanden ist. Wir freuen uns sehr, dass sich einige unserer Neumitglieder bereit erklärt haben, die Planung in Angriff zu nehmen.

Strategie „Jumelage 2.0“ & Kit de Démarrage
Mit dem Strategiepapier „Jumelage 2.0“ wollen wir Städtepartnerschaften und Deutsch-Französischen Gesellschaften Handlungsempfehlungen mit an die Hand geben, mit denen bestehende Vereine verjüngt oder „schlafende“ Organisationen wieder zum Leben erweckt werden können.
Parallel dazu entwickeln wir ein Starter-Kit für ebensolche Vereine, das alle wichtigen Informationen zur Gründung, Organisation und Vermarktung eines deutsch-französischen Vereines bündeln soll.

Ihr habt Interesse an einer Mitarbeit? Schreibt uns eine Nachricht über Facebook oder kontaktiert eines unserer Mitglieder!

VDFG-Vorstand mit jungen Neuzugängen

Lary Schlüssel Allgemein

Die Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) wählte im Rahmen des Jahreskongresses in Chambéry einen neuen Vorstand – darunter auch Benjamin Kurc (Jugendvertreter), Felix Lennart Hake (stellv. Jugendvertreter) und Robin Miska (Referent für besondere Aufgaben), (v.l.n.r.).

Der Deutsch-Französische Jugendausschuss e.V. | DFJA ist seit Mitte Oktober besonders stark im Vorstand der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V., dem Dachverband deutsch-französischer Gesellschaften in Deutschland, vertreten. Bei der Mitgliederversammlung am 14. Oktober im französischen Chambéry konnten alle drei Kandidaten deutliche Mehrheiten auf sich vereinen und vertreten in den kommenden drei Jahren die Interessen des Jugendausschusses im Bundesvorstand der Vereinigung.

Der DFJA bedankt sich an dieser Stelle herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen in seine Vertreter und wünscht Benjamin, Felix und Robin gutes Gelingen für die neue Arbeit.
Nach der Wahl zeigten sich die drei hoch motiviert für die gemeinsame Arbeit mit ihren Vorstandskollegen. Neben vielen neuen Impulsen, die Benjamin, Felix und Robin in die Vorstandsarbeit einbringen werden, steht vor allem die Organisation des nächsten Intergenerationellen Forums im Jahr 2017 auf der Tagesordnung. Das Forum wird in Kooperation mit der VDFG sowie dem Cluny e. V. Hamburg, der den nächsten Jahreskongress der VDFG-FAFA ausrichtet, geplant.

Deutsch-Französische Ideen für eine europäische Zukunft

Lary Schlüssel Allgemein

Generationen zusammenbringen und gemeinsam neue Ideen für die deutsch-französischen Beziehungen erarbeiten – das war das Ziel des ersten Intergenerationellen Forums des Deutsch-Französischen Jugendausschusses e.V. (DFJA).
Im Vorfeld des jährlichen Kongresses der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG-FAFA) brachte der erst im April 2016 gegründete Jugendausschuss rund 35 jüngere und ältere Akteure des „Franco-Allemand“ zusammen, die über fünf Tage hinweg intensiv und kreativ an Strategien für ein stärkeres Engagement junger Menschen in deutsch-französischen Städtepartnerschaften und Kulturorganisationen arbeiteten.
In äußerst offener Atmosphäre wurden Probleme erörtert und Lösungsansätze diskutiert, die im Anschluss durch den DFJA in die Praxis umgesetzt werden sollen – darunter u.a. ein deutsch-französisches Festival und ein digitales Starter-Paket mit Informationen und Tipps für neu- oder wieder begründete deutsch-französische Organisationen.

Greta, eine Teilnehmerin des Intergenerationellen Forums, fasst ihre Eindrücke so zusammen:

„Die vielen gemeinsamen Essen, die Unterbringung in den schönen Chalets und spontane Ausflüge, wie zu einem Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick, führten zu einer super Stimmung in der Gruppe und zu einem regen Austausch zwischen allen Altersgruppen und Nationalitäten. Auch die tägliche Sprachanimation hat dabei wesentlich zur Gruppendynamik beigetragen. Die vier Tage gingen schnell vorbei, bleiben aber in Erinnerung und werden hoffentlich bald auf dem nächsten Forum aufgefrischt! Wir freuen uns darauf, die diesjährigen Ideen hoffentlich erfolgreich umzusetzen!“

Angesichts durchweg positiver Reaktionen auf das Intergenerationelle Forum ist eine Neuauflage des Formats im Herbst 2017 vorgesehen.

Weitere Infos zum Projekt gibt es unter: Intergenerationelles Forum 2016

Der DFJA bei der Verleihung des Prix Jospeh Rovan in Berlin

Lary Schlüssel Allgemein

Am vergangenen Samstag, den 8. Oktober 2016, durften wir an der Verleihung des Prix Jospeh Rovan in der Französischen Botschaft in Berlin teilnehmen. Dieser Preis wird an besonders engagierte deutsch-französische Gesellschaften vergeben, die sich für den interkulturellen Austausch zwischen beiden Ländern einsetzen.

Nach einer musikalischen Einstimmung wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Preisverleihung von S.E. Philippe Étienne und dem langjährigen DFG-Präsidenten Gereon Fritz begrüßt.
Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion zur Frage „Meinungsfreiheit und Vielfalt in Europa bewahren:
Welchen Beitrag können die Deutsch-Französischen Gesellschaften aufgrund ihrer Erfahrungen im bilateralen Austausch dazu leisten?“. Dabei wurden viele interessante Sichtweisen debattiert und deren Bedeutung auch für unsere konkrete Arbeit hervorgehoben.

Bevor die diesjährigen Gewinner des Preises geehrt wurden, durften Felix und Lary die aktuellen Entwicklungen der deutsch-französischen Plattform froodel vorstellen, für die wir letztes Jahr geehrt wurden.
Dabei präsentierten wir auch unser kürzlich gedrehtes Erklär-Video, welches der Audienz ausgesprochen gut gefiel. Wer einen kurzen Überblick des Projektes erhalten möchte, kann sich den kurzen Film im Folgenden sehr gerne anschauen.

Wir bedanken uns herzlich bei Philippe Étienne und der Französischen Botschaft für die Einladung sowie Organisation der sehr gelungenen Veranstaltung und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Intergenerationelles Forum 2016: Neuer Sponsor und verlängerter Anmeldezeitraum!

Lary Schlüssel Allgemein

Es gibt tolle Neuigkeiten vom Intergenerationellen Forum: Nach der Förderzusage des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) freuen wir uns besonders, dass uns ebenfalls die ASKO EUROPA-Stiftung bei der Umsetzung des Intergenerationellen Forums unterstützen wird.
Dank dieser Unterstützung konnten wir die Teilnahmekosten für die Senioren (ab 30 Jahren) reduzieren, so dass nunmehr lediglich die Kosten für die Teilnahme am Kongress der FAFA-VDFG und die Fahrtkosten selbst getragen werden müssen.
Aus diesem Grund haben wir die Anmeldefrist bis zum 15. September 2016 verlängert. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und begrüßen insbesondere die Teilnahme im Tandem, bestehend aus einem Junior und einem Senior der gleichen Region.
Das Anmeldeformular sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.dfja.eu/intergenerationelles-forum

Wir bedanken uns beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und der ASKO EUROPA-Stiftung herzlich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns bereits riesig auf ein produktives und interessantes Intergenerationelles Forum!

DFJA zu Gast auf dem 3. Tegeler Europafest

Felix Lennart Hake Allgemein

Am vergangenen Montag waren wir auf Einladung von Staatsminister Michael Roth, MdB und des Auswärtigen Amts zu Gast beim 3. Tegeler Europafest in der Villa Borsig. Das Sommerfest vereint jährlich zahlreiche europäische Akteure aus Politik, Wissenschaft und der ehrenamtlichen Zivilgesellschaft und konnte diesmal neben dem französischen Staatssekretär für Europa, Harlem Désir, auch die schwedische Europaministerin Ann Linde begrüßen.

Die Stimmung war trotz der jüngsten Ereignisse rund um das Breit-Referendum motiviert optimistisch, lieferte also beste Voraussetzungen für einen angeregten Ideenaustausch. Diese Gelegenheit konnten wir im Anschluss an die Ansprachen gut nutzen und kamen mit unterschiedlichsten Gästen ins Gespräch – darunter unter anderem die Generalsekretäre des Deutsch-Französischen Jugendwerks, eine vom DFJW geförderte trinationale, deutsch-französisch-algerische Austauschgruppe sowie das Büro von Staatsminister Roth.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Einladung und die interessanten Gespräche bedanken und freuen uns bereits auf die gute Zusammenarbeit mit neuen zukünftigen Partnern!

Vorbereitungstreffen für das IF in La Féclaz und Chambéry

Lary Schlüssel Allgemein

Vom 1. bis 3. Juli waren Tanja und Felix in La Féclaz und Chambéry, um das Intergenerationelle Forum vorzubereiten, das vom 11. bis 16. Oktober 2016 stattfinden wird.
Unmittelbar nach der Ankunft am Freitag besichtigten die beiden das Tagungszentrum „Le Manège“, welches den Jahreskongress der VDFG-FAFA beherbergen wird, um einen Eindruck der Räumlichkeiten sowie der Ausstattung zu gewinnen. Anschließend stand ein Besuch der Apartment-Anlage „Les Chalets du Berger“ auf dem Plan, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Forums untergebracht sein werden. In der Anlage werden ebenfalls die ersten zwei Projekttage stattfinden, da ein großzügiger Seminarraum sowie Projektmaterialien vorhanden sind. Die Verpflegung wird durch das angrenzende Restaurant abgesichert, mit dem günstige Konditionen vereinbart werden konnten.
Gemeinsam mit Raymond Becouse, der den Kongress der FAFA-VDFG in Chambéry organisiert, erarbeiteten Tanja und Felix anschließend ein detailliertes Programm für das Intergenerationelle Forum und konzipierten den Anmeldeprozess für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Dokumente können unter http://dfja.eu/intergenerationelles-forum/abgerufen werden. Anmeldungen für das Intergenerationelle Forum werden ab sofort entgegengenommen.
Es war ein gelungenes Wochenende mit viel Sonnenschein und guten Ideen, die ein spannendes Forum versprechen! Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Raymond Becouse, bei dem Tanja und Felix das Wochenende verbringen durften – merci beaucoup!

Deutsch-Französischer Jugendausschuss für Europa

Lary Schlüssel Allgemein Leave a Comment

Für Europa“? Der Zusatz kommt einem doch bekannt vor…

Ganz im Dienste Europas machten DFJA-Präsident Felix und Lucas sich zum Wochenende des 17. und 18. Juni auf in die Tagungsräume der Jugendherberge Düsseldorf im schönen und rheinanliegenden Stadtteil Oberkassel. Für die beiden DFJAler standen zwei intensive Networking- und „Think-Tanking“-Tage an, die auf nette Einladung durch die Jungen Europäischen Föderalisten NRW (JEF NRW) unter dem Motto „Junges Netzwerk für Europa“ in der Landeshauptstadt stattfinden sollten.

Innerhalb eines vielfältigen nordrhein-westfälischen Ensembles aus Vertretern der Politik, Bildung, Forschung sowie Wirtschaft und in besonderem Maße der jungen Generation – allesamt vereint in der pro-europäischen Sache – stand der erste Tag eines freundschaftlichen Wochenendes im Sinne des Kennenlernens und Identifizierens.
Was ist Europa, wer redet hier mit wem und worum soll es dieses Wochenende überhaupt gehen?

Letzteres war recht einfach zu klären: Gerade im Zuge immer länger werdender AGBs und immer kürzer werdender Geduld, diese zu lesen, aber auch in Zeiten von Terrorplanung über das Internet galt es, die rezente EU-Datenschutzreform vorerst einmal mitsamt ihrer Vor- und Nachgeschichte zu untersuchen und diese dann am zweiten Tag in einem EU-Planspiel auf die Probe zu stellen.
Für die Vertreter verschiedenster Organisationen, von denen nicht alle den JEF angehörten, was zu einer heterogenen und abwechslungsreichen Atmosphäre beitrug, stellte dies eine überaus praktische und spannende, obgleich nicht immer bloß entspannte Spielwiese dar, Staats-, Wirtschafts- und Bürgerinteressen auf einen Nenner zu bringen. Unsere Juristenfreunde aus den anderen Organisationen kamen dabei freilich voll und ganz auf ihre Kosten!
Trotz und alledem bleibt dies natürlich auch die zentrale Aufgabe des DFJA: Im Interesse der Jugend für die zwischenstaatliche deutsch-französische Gemeinschaft zu arbeiten und dabei als Mittler zu dienen, damit der Begriff „Europa“ zum Trotze jeglicher Aktualität noch lange auf sein Archaismus-Dasein zu warten hat. In jedem Fall und unabhängig von der finalen Umsetzung der „ausgehandelten“ Datenschutzregelung bot dieser Programmpunkt zweifellos eine ausgezeichnete Anregung und Motivation für mehr.

In diesem Sinne bedankt sich der DFJA schließlich noch einmal herzlich bei den JEF NRW für die Einladung zum Treffen und die reibungslose Organisation des Programms. Wir kommen beim nächsten Mal gerne wieder!

Lucas Soriano

Together we can make a change – #EYE2016

Lary Schlüssel Allgemein

Zwei Tage. 150 Aktivitäten. 7.500 junge Menschen. Ein Ziel. „Together we can make a change.“
Vom 20. Bis 21. Mai fand das diesjährige Europäische Jugend-Event (European Youth Event – EYE) am Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg statt. Jugendliche aus ganz Europa hatten dort die Möglichkeit, gemeinsam mit Politikern und anderen Teilnehmern über zukunftsweisende Themen aus Bereichen wie „Krieg und Frieden“ oder „Apathie oder Beteiligung“ zu sprechen und zu diskutieren. Auch wir haben uns diese Chance nicht entgehen lassen und sind im Rahmen eines deutsch-französischen Austauschprojekts mit einer Gruppe Pariser Studenten nach Straßburg gereist.
Neben vielen interessanten Diskussionen boten insbesondere die zahlreichen Workshops eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen jungen Leuten unterschiedlicher Nationalitäten auszutauschen. Besonders nach den Geschehnissen der letzten Zeit ist es wichtig, dass sich Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten zusammensetzen und ihre Sichtweisen austauschen.
Wir sind sehr dankbar, dass wir ein Teil davon sein durften – denn zusammen können wir etwas bewegen.

Gründungssitzung des DFJA

Camille Naulet Allgemein

 

Es ist geschafft! Am 2. April wurde der DFJA endlich zum eingetragenen Verein. Die Gründungsurkunde wurde unterschrieben und der erste Vorstand gewählt.

Am Vormittag trafen sich die Mitglieder in einem Café in Berlin, um in gemütlicher und kreativer Atmosphäre die Entwicklungen der vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Darauf folgten Projektworkshops zu den drei Projekten des DFJA, bei denen jeweils in kleiner Runde neue Impulse gesammelt und künftige Arbeitsschritte abgesprochen wurden. Die Gründungssitzung, die für den Nachmittag geplant war, fand in einem Co-Working-Büro statt. Nach der offiziellen Gründung des Vereins sowie der Unterzeichnung der Satzung wurde der Vorstand gewählt:

Vorsitzender: Felix Lennart Hake
Stellvertretender Vorsitzender: Robin Miska
Geschäftsführerin: Lisa Möller
Finanzvorstand: Frederic Kropp
Referentin für regionales Networking: Tanja Herrmann
Referentin für überregionales Networking: Camille Naulet

Im Anschluss an die Wahl sprachen die Mitglieder auch über zukünftige Projektideen, Kooperationen mit anderen Vereinen sowie die Ausrichtung des Vereins.

Der letzte Schritt wurde am 6. April getan. Frederic und Felix haben für den Vorstand die notarielle Anmeldung beim Vereinsregister unterschrieben. Damit steht der Eintragung nun nichts mehr im Wege!

 

Der DFJA bedankt sich ganz herzlich beim Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), welches die Vereinsgründung finanziell unterstützt hat. Merci beaucoup!

 

Der DFJA auf der Augsburger Frühjahrsmesse

Lary Schlüssel Allgemein

Am 07. April 2016 hat Lisa auf Einladung des Bezirks Schwaben den DFJA auf der Augsburger Frühjahrsmesse vertreten. Bei einem Empfang, der für die Regionalpartnerschaften Mayenne in Frankreich und die Bukowina in der Ukraine und in Rumänien ausgerichtet wurde, hielt Lisa eine Präsentation zum Thema „Die Jugend in der Partnerschaftsarbeit“ und stellte dabei den DFJA und seine Projekte vor.

Das Publikum, welches mehrheitlich aus Vertretern von Partnerschaftskomitees bestand, interessierte sich besonders für das Intergenerationelle Forum, das der DFJA im Oktober 2016 organisieren wird. Der Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert sicherte finanzielle Unterstützung für Teilnehmer aus den schwäbischen Partnerschaftskomitees zu. Darüber freuen wir uns sehr!

Der Bezirk Schwaben unterhält Partnerschaften zu den zwei Regionen Mayenne und Bukowina. Das Europabüro in Augsburg informiert über die Regionalpartnerschaft und unterstützt die Komitees bei der Projektfinanzierung und -organisation. Ein herausragendes Projekt, bei dem alle Regionen involviert sind, ist die Jugendbegegnung „Vier Regionen für Europa“. Einmal pro Jahr treffen sich Jugendliche aus den vier Ländern und stellen bei einem Fußballturnier sowie einem Musikprojekt ihr Können unter Beweis und lernen sich und die europäischen Regionen und Kulturen so besser kennen. Ein gelungenes Projekt, wie wir finden!

Wir danken dem Europabüro des Bezirks Schwaben und insbesondere Chantal Sell für die tolle Organisation und den herzlichen Empfang!

DFJA bei der Vorstandssitzung der VDFG-FAFA

Felix Lennart Hake Allgemein

Tanja, Lisa und Felix nahmen am 13. März 2016 an der gemeinsamen Vorstandssitzung der VDFG-FAFA im Institut Français in Mainz teil und stellten den DFJA und seine Projekte den Vorstandsmitgliedern vor. In einer Präsentation konnten die aktuellen Entwicklungen aufgezeigt sowie über die zukünftige strategische Ausrichtung des DFJA berichtet werden. Die Vorstandsmitglieder zeigten sich sehr interessiert und gaben Impulse für neue Kooperationen. Tanja und Lisa konnten sich zudem mit dem Verantwortlichen für die Organisation des VDFG-FAFA-Kongresses in Chambéry, Raymond Becouse, über Details zum Ablauf des Intergenerationellen Forums besprechen.

Der DFJA bedankt sich bei Gereon Fritz, Präsident der VDFG, für die herzliche Einladung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der VDFG-FAFA!

DFJA interviewt von ParisBerlin

Camille Naulet Allgemein

In der neuesten 111. Ausgabe von ParisBerlin findet ihr ein Interview mit unserem DFJA-Mitbegründer Robin Miska. Werft einen Blick auf die erste „Gueule d’Européens“ des Jahres 2016 und die Idee des „Jumelage 2.0“. Dabei geht es auch um den DFJA, FROODEL und unseren Austausch zum Jubiläum des Weimarer Dreiecks – absolut lesenswert! Ein herzliches Dankeschön an das Redaktionsteam von ParisBerlin für den gelungenen Beitrag!

Um zu lesen, folgt diesem Link : http://bit.ly/23jeThv

DFJA beim Französischlehrerkongress in Leipzig

Felix Lennart Hake Allgemein

Auch im neuen Jahr geht es unermüdlich weiter: Caro und Lisa waren am 16.01.2016 zu Gast beim Französischlehrerkongress der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. (VdF) im Anton-Phlipp-Reclam-Gymnasium in Leipzig. Dort informierten sie an einem Stand über die aktuellen Projekte des DFJA: die deutsch-französische Suchmaschine FROODEL, das Intergenerationelle Forum im Oktober in Albertville sowie die trinationale Begegnung anlässlich des 25. Jubiläums des Weimarer Dreiecks im Sommer 2016. Außerdem führten Caro und Lisa durch ein Atelier und präsentierten den DFJA mit seinem Ansatz der Jumelage 2.0, der durch innovative Projekte neue Ansätze in der Arbeit der Städtepartnerschaften aufzeigen will. Es konnten neue Kontakte zu Französischlehrern geknüpft werden, die als Multiplikatoren in Schulen, Berufsschulen und Universitäten fungieren können. Caro und Lisa bedanken sich bei Dr. Bernd Schmidt, 1. Vorsitzender der VdF, der den Kongress organisiert hat und dem DFJA die größtmögliche Bühne gegeben hat. Es war eine tolle Veranstaltung!

DFJA gewinnt Joseph-Rovan-Ehrenpreis

Felix Lennart Hake Allgemein

Der Deutsch-Französische Jugendausschuss (DFJA) wurde am 22. Oktober vom Französischen Botschafter in Deutschland, S.E. Philippe Etienne, für das Projekt „FROODEL“ mit dem Joseph-Rovan-Ehrenpreis für besonderes Engagement im deutsch-französischen Austausch ausgezeichnet.
Der Prix Rovan wird jährlich von der Französischen Botschaft für Projekte ausgelobt, die sich in besonderer Weise dem Franco-Allemand widmen und ist mit bis zu 3000€ dotiert. Neben den regulären 1.-3. Preisen wurde in diesem Jahr für das noch in der Entwicklung befindliche Projekt ein Ehrenpreis verliehen.
Bei FROODEL handelt es sich um eine Deutsch-Französische Suchmaschine, die es Interessierten ermöglichen soll, einen Überblick über Organisationen, Projekte und andere Engagierte im deutsch-französischen Austausch zu erhalten. So soll das bilaterale Engagement, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich gestärkt werden.

Nominierung zum Prix Rovan 2015

Felix Lennart Hake Allgemein

Wir sind nominiert! Wir freuen uns außerordentlich, dass das 1. Deutsch-Französische Juniorenforum, maßgeblich gestaltet von Mitgliedern des Deutsch-Französischen Jugendausschusses, für den „Prix Joseph Rovan 2015“ nominiert ist und sind gespannt auf die Preisverleihung in der Französischen Botschaft in Berlin am kommenden Samstag!

 

Titelfoto: Beek100 (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL ], via Wikimedia Commons

Juniorenforum zum 60. VDFG-Jahreskongress

Felix Lennart Hake Allgemein

Hochmotiviert und voller Tatendrang starteten am Donnerstag, den 17. September 2015 über 200 Vertreter deutsch-französischer Gesellschaften in den 60. Jahreskongress in Düsseldorf.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Vertreter der Stadt, die Präsidenten von VDFG (Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften von Deutschland) und ihrer Partnerorganisation FAFA (Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l’Europe) aus Frankreich, der Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Jugendwerks und dem Präsidenten der Deutsch-Französischen Gesellschaft Düsseldorfs, bot die lockere Atmosphäre im Rathaus Düsseldorfs bei Wein und fliegendem Buffet erste Möglichkeiten für gegenseitiges Kennenlernen und interessante Gespräche.
Besonders freute man sich in diesem Jahr über die Teilnahme 25 junger Deutscher und Franzosen, die im Rahmen eines Juniorenforums an dem Kongress der Deutsch-Französischen Gesellschaften teilnahmen.
Erstmals wurde so Jugendlichen und jungen Erwachsenen beider Länder eine aktive Teilnahme an den Programmpunkten des Kongresses ermöglicht und getreu des diesjährigen Mottos „Ohne Sprache kein Gespräch“ generationsübergreifender Dialog groß geschrieben.
Während der zweitägigen Vorbereitung, die bereits vor Kongressbeginn stattfand, informierten wir Teilnehmer uns über bereits bestehende deutsch-französische, aber auch trinationale oder sogar in ganz Europa aktive Jugendorganisationen, stellten uns gegenseitig Fragen und arbeiteten Themen aus, die in Ateliers auf dem Kongress besprochen werden sollten.
Neben unserer Funktion als Moderatoren und Berichterstatter bekamen wir so vor allen Dingen die Möglichkeit, uns an den Gesprächen und Diskussionen der „älteren Generation“ zu beteiligen.
Viele der sonstigen Kongressteilnehmer freuten sich sehr über die neuen Ideen, Anregungen und Vorstellungen, die so in die Diskussionen eingebracht wurden.
Neben den vielen neuen Informationen und Kontakten, die sich aus den Gesprächen und Vorträgen ergaben, bekamen wir sogar die Möglichkeit, uns mit dem französischen Botschafter Deutschlands zu unterhalten und ihm die Ergebnisse aus unseren Gruppenarbeiten zu präsentieren.
Genau wie viele andere Kongressteilnehmer, zeigte auch er großes Interesse an den Ideen, die während der zwei Tage entstanden sind.
So motivierte er uns nicht nur, uns auch im nächsten Jahr im Rahmen der Organisation eines nächsten Juniorenforums zu engagieren, sondern auch die Idee der Entwicklung einer Suchmaschine für deutsch-französische Organisationen, Praktika Angebote oder die Suche nach Freiwilligendiensten weiterzuentwickeln.
Hintergrund für diesen Vorschlag war die allgemeine Unwissenheit innerhalb des Forums, welche deutsch-französischen Gesellschaften, Jugendorganisationen, aber auch sonstige Programme, Veranstaltungen oder Möglichkeiten eines Engagements bestehen.
Für uns Teilnehmer war schnell klar, dass ein Arbeitsergebnis aus unserem Zusammentreffen darin bestehen soll, diese Tatsache zu ändern und auch in Zukunft in dieser Gruppenkonstellation weiter an der Entwicklung einer solchen Suchmaschine zu arbeiten.
Während des Kongresses boten die fünf Ateliers, in denen wir zusammen mit Vertretern aus den deutsch-französischen Gesellschaften und mit Experten, die Vorträge zu den unterschiedlichen Themen hielten, die Möglichkeit, zusammen über unsere Vorschläge zu diskutieren.
Eine Großzahl der deutschen und französischen Kongressteilnehmer wünscht sich ein größeres Engagement junger Leute in den deutsch-französischen Gesellschaften und viele Teilnehmer sagten aus diesem Grund ihre Unterstützung bei der Realisierung der entwickelten Ideen zu.
Neben der Weiterentwicklung der Suchmaschinenidee sollen besonders die schon bestehenden, jedoch oftmals eingeschlafenen Städtepartnerschaften zwischen deutschen und französischen Groß-, aber auch Kleinstädten wiederbelebt werden. Hierzu gründete sich vor wenigen Monaten ein Deutsch-Französischer Jugendausschuss. Dank der guten Werbung hat sich innerhalb der letzten Tage eine Vielzahl an interessierten Personen auf der Internetseite des Ausschusses eingetragen und jeder, der gerne mitmachen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.
Nach vier gesprächreichen, sehr interessanten und vor allen Dingen produktiven Tagen endete der 60. Kongress in Düsseldorf schließlich mit einem wunderschönen Abendessen in stilvollen Ambiente einer alten Fabrikhalle am Wasserturm. Bei leckerem Essen und anschließenden Tanzeinlagen bekam das Motto des Kongresses, „ohne Sprache kein Gespräch“ noch einmal eine ganz andere Bedeutung.
Verständigt wurde sich dieses Mal nicht nur mit Worten, auch die gemeinsamen Tänze trugen an diesem Abend sicherlich zur Annäherung beider Kulturen bei.
In den anschließenden Gesprächen unter den Teilnehmern des Juniorenforums, aber auch mit den Vertretern aus den Deutsch-Französischen Gesellschaften, wurde schnell deutlich, dass sowohl das Juniorenforum an sich als auch die Integration junger Leute in die Gespräche und Diskussionen des Kongresses ein voller Erfolg waren.
Sicherlich gibt es noch einige Verbesserungsvorschläge, der Dialog zwischen den Generationen und besonders die Abgabe von Verantwortung an die „jüngere Generation“ sind eindeutig noch ausbaufähig – aber ich bin mir sicher, dass es das Team aus wirklich hochmotivierten jungen Leuten im nächsten Jahr hinbekommen wird, den Kongress so mitzugestalten, dass es einen noch viel intensiveren Austausch beider Generationen über deutsch-französische, trinationale oder europäische Themen sowie viele spannende Gespräche, hitzige Diskussionen und interessante, neue Gesichter geben wird.
Danke für diese wirklich bereichernden Tage!

Titelfoto: VDFG / flickr.com (CC BY-ND 2.0)

NRW-Regionaltagung der VDFG mit Jugendbeteiligung

Felix Lennart Hake Allgemein

Im beschaulichen Holzwickede am östlichen Rande des Ruhrgebiet nutzte der DFJA am Wochenende die Gelegenheit, sich auf der Nordrhein-Westfälischen Regionalkonferenz der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG) zu präsentieren. Vor rund 40 Vertretern unterschiedlichster Partnerschaftsgesellschaften erläuterte Felix das Konzept des Jugendausschusses und forderte die Vereine auf, das Kooperationsangebot des DFJA zu nutzen, lokale Probleme gemeinsam mit jungen Engagierten anzugehen und regionale Zusammenarbeiten mit anderen Gesellschaften und Jugendverbänden zu stärken.

Die Veranstaltung war auch ein Vorgeschmack auf den im September anstehenden binationalen Kongress der VDFG in Düsseldorf.

DFJA auf Jugendkonferenz in Brüssel

Felix Lennart Hake Allgemein

DFJA goes Brussels: Am letzten Donnerstag waren Robin und Felix in Brüssel zu Gast beim Europäischen Jugendkongress des Rates der Gemeinden und Regionen Europas in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Europäischen Verband des Mittelstandes.

Inhaltlich drehte sich alles um Jugendarbeitslosigkeit in Europa und Ansätze, diese mit politischen wie wirtschaftlichen Maßnahmen zu beheben. Neben zahlreichen Wirtschaftsvertretern gab sich in der Baden-Württembergischen Landesvertretung auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, die Ehre und hielt eine motivationsgeladene Begrüßungsansprache. Die ständige Negativ-Rhetorik zu Europa müsse schnell ein Ende finden, forderte der Sozialdemokrat und rief zu mehr Selbstvertrauen in die EU auf: „Wir können von jungen Menschen keine Begeisterung für Europa erwarten, wenn wir immer argumentieren, dass es mit der EU nur abwärts geht.“

Zum Ende der Veranstaltung nutzten die beiden noch die Gelegenheit, Parlamentspräsident Schulz persönlich das Programm des DFJA zu überreichen – nicht zuletzt, weil sich der Ausschuss genau den angesprochenen Problemen in Zukunft widmen möchte.